Wohnungseigentumsgesetz (WEG) wird reformiert

Sowohl Bundestag als auch Bundesrat haben der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes zugestimmt.

Unter anderem sehen die am 17.09.2020 (Bundestag) bzw. am 09.10.2020 (Bundesrat) beschlossenen Neuerungen vor, dass WohnungseigentümerInnen einen Anspruch darauf erhalten, dass der Einbau einer Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge gestattet wird. Gleiches gilt für den barrierefreien Aus- und Umbau und Maßnahmen des Einbruchschutzes.

Darüber hinaus wird die Beschlussfassung über bauliche Veränderungen vereinfacht, insbesondere für Maßnahmen, die zu nachhaltigen Kosteneinsparungen führen oder ein Objekt in einen zeitgemäßen Zustand versetzen.

Schließlich soll die Organisation der Verwaltung effizienter werden, indem der Verwaltungsbeirat als Kontrollorgan gegenüber dem Verwalter in seiner Stellung gestärkt, die Verwaltung selbst durch Zertifizierung qualitativ aufgewertet und die Durchführung von Versammlungen vereinfacht wird, in dem z.B. die online-Teilnahme gestattet werden kann.

Dr. Joachim Krech

Dr. Joachim Krech studierte Rechtswissenschaft an der Christian – Albrechts – Universität zu Kiel und absolvierte den Referendardienst in Schleswig – Holstein. Nach dem Assessorexamen im Jahre 1980 war er zunächst als Rechtsanwalt in einer Lübecker Kanzlei angestellt und erlangte 1984 mit der Promotion zum verfassungsgeschichtlichen sowie verfassungsrechtlichen Thema „Das Schleswig – Holsteinische Staatsgrundgesetz vom 15. September 1848“ den Grad eines Doktors der Rechte. Von 1983 bis 1985 war Dr. Krech als Richter beim Verwaltungsgericht in Schleswig tätig. Es folgten Einsätze als Rundfunkreferent, Chef des Protokolls in der Kieler Staatskanzlei und als stellvertretender Direktor der schleswig – holsteinischen Landesmedienanstalt. Seit 1991 war er im Innenministerium von Mecklenburg – Vorpommern als Leiter verschiedener Abteilungen für die Bereiche Bauleitplanung/Bauordnungsrecht, Gesetzgebung und öffentliches Dienstrecht sowie für zentrale Dienste wie u.a. das Personalwesen und IT – Angelegenheiten der Landesregierung verantwortlich. Im Jahre 2009 wurde Dr. Krech zudem zum ständigen Vertreter des Staatssekretärs berufen. Zum 1. November 2016 ist er aus dem aktiven Beamtendienst ausgeschieden, um sich als Rechtsanwalt wieder verstärkt juristischen Aufgaben zuwenden zu können.

Darüber hinaus ist Dr. Krech seit 1994 Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes von Mecklenburg – Vorpommern und prüft in beiden Examina auf den Gebieten des Bürgerlichen und Öffentlichen Rechts. Im Übrigen war er über mehrere Jahre als Lehrbeauftragter für öffentliches Recht an den Universitäten Kiel, Rostock und Erfurt tätig. Des Weiteren hat er mehrere juristische Beiträge u.a. zum Medien- und Beamtenrecht veröffentlicht. Seine besonderen Erfahrungen und Schwerpunkte liegen außer in diesen Gebieten im öffentlichen Baurecht, in verfassungsrechtlichen Fragen und in Angelegenheiten des Vertrags- und Gesellschaftsrechts.

Wolf Dietrich Witte

Der im Jahr 1977 geborene Rechtsanwalt Witte absolvierte nach dem Abitur 1996 seinen Wehrdienst im damaligen Wehrbereichskommando in Kiel. Er studierte anschließend an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel Rechtswissenschaften. Nach dem ersten Staatsexamen folgte das Referendariat am Landgericht Paderborn und der dortigen Staatsanwaltschaft.

Nach der zweiten Staatsprüfung arbeitete Rechtsanwalt Witte zunächst für die Deutsche Anwalt und Notarversicherung und als Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Strafrecht in Stadthagen. Seit Jahr 2010 ist er Rechtsanwalt in Mölln. Er ist schwerpunktmäßig in den Bereichen des Mietrechts, des allgemeinen Zivilrechts sowie des Straf-, Ordnungswidrigkeiten- und Verkehrsrechts tätig. Außerdem hat er die notarielle Fachprüfung absolviert.

Herr Witte ist begeisterter Sportler und engagiert sich ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen. Er ist mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Mölln heimisch.

Dr. Uwe-Christian Klipsch, LL.M.

Dr. Klipsch, Jahrgang 1975, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und der Johannes Gutenberg Universität Mainz, wo er einen Mastergrad im Medienrecht erwarb und zum Doktor der Rechte promoviert wurde. Das Referendariat absolvierte er in Niedersachsen beim Oberlandesgericht Celle mit Stationen in Stade, Speyer, Hamburg und New York.

Seit dem Assessorexamen 2005 arbeitete er als Rechtsanwalt in Hamburg. Dr. Klipsch ist seit 2011 Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Vor dem Eintritt in die Kanzlei leitete er zuletzt 5 Jahre die Rechtsabteilung einer Hamburger Verlagsunternehmensgruppe. Dr. Klipsch bietet umfassende Erfahrung in der Beratung und Gestaltung unternehmensrechtlicher Fragen des Mittelstands. Er berät in deutscher und in englischer Sprache.

Dr. Klipsch ist verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt mit seiner Familie im Südosten Hamburgs.

Michael Gebhardt

Rechtsanwalt Michael Gebhardt wurde in Lüneburg geboren. Er absolvierte sein Abitur in Bremen und verpflichtete sich anschließend als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Nach dem Wehrdienst studierte er Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Nach dem Assessorexamen im Jahr 1988 folgte eine Tätigkeit als Hochschulassistent an der Universität in Kiel.

Nach zunächst einer anwaltlichen Tätigkeit in Preetz, ist er seit 1989 in Mölln als Rechtsanwalt tätig. 1994 folgte die Bestellung zum Notar. Rechtsanwalt Gebhardt ist seit 2004 auch Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Thomas Klahn

Thomas Klahn wurde in Mölln geboren und besuchte bis zum Abitur die Lauenburgische Gelehrtenschule in Ratzeburg. Er studierte Rechts- und Staatswissenschaften an der Freien Universität in Berlin und der Christian-Albrechts Universität in Kiel. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung absolvierte er seinen Referendardienst in Schleswig – Holstein. Nach dem Assesorexamen erfolgte die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft im Jahr 1983.

Thomas Klahn war danach als angestellter Rechtsanwalt in Mölln sowie in einer Praxis beim Oberlandesgericht in Celle tätig. Die Eröffnung der eigenen Kanzlei in seiner Heimatstadt Mölln erfolgte im Jahr 1988. Die Bestellung zum Notar erfolgte im Jahr 1991.

Die Arbeitsschwerpunkte im Bereich der notariellen Tätigkeit liegen im Grundstücks- und Gesellschaftsrecht sowie im Bereich des Erbrechts und der Unternehmensnachfolge. Die anwaltliche Tätigkeit erfolgt in den Bereichen des Vertragsrechts, des privaten und öffentlichen Baurechts, des Kommunalrechts sowie des allgemeinen Verwaltungsrechts.